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Trainerin Bianca Kramer
Meine ganze Familie ist hundeverrückt. Leider konnten wir, als unsere Deutsche Dogge starb, keinen neuen Hund zu uns aufnehmen, da meine Mutter eine Hundehaarallergie entwickelt hatte.
So pflegte ich alle Hunde von Freunden und Bekannten.
2002 entdeckten wir, dass es Rassen gibt, die Allergiker geeignet waren und die Entscheidung fiel auf den Pudel, der zu diesen Rassen gehört.
Meine Skepsis gegenüber diesem „Omahunden“ war zunächst sehr groß und ich wusste nicht so recht, ob ich einen wollte. Also las ich erst mal alles, was das Internet über diese Rasse hergab.
Was ich las, veranlasste mich dazu, dieser Rasse eine Chance zu geben. Also machten wir uns auf zur Züchtersuche. Dieser Hund sollte mein erster Eigener werden, den ich verziehen durfte, wie ich wollte.
Ich entdeckte Piccolina beim Züchter und all meine Zweifel waren wie weggeblasen.
Sie war ein kleines Mädchen in apricot. Wir wollten eigentlich einen großen Rüden, nicht weiß oder apricot. - Wie soll ich es sagen! Sie war Perfekt. So zog sie bei uns ein.
Für meine Eltern war klar, dass ich und der kleine Hund viel lernen mussten; so gingen wir in die Hundeschule. Da Piccolina ein kleiner Engel war und wir ja einige Jahre Hundeentzug aufholen mussten, und ein Pudel nicht allein sein sollte, zog drei Monate später Eilin bei uns ein. Eine schwarze Kleinpudelhündin.
Nun besuchten wir immer zu zweit die Hundeschule. Ich kümmerte mich um meine Piccolina und meine Eltern um Eilin. Die Zeit verstrich und als die beiden an der Schwelle zum Flegelalter standen, kümmerte ich mich um die Erziehung beider Hunde (natürlich nur auf dem Hundeplatz, zu Hause ist immer noch die ganze Familie an der Erziehung beteiligt).
2003 legte ich mit Piccolina die BH beim SV ab und 2004 folgte Eilin. Beide starteten erfolgreich bei Moby-Class-Turnieren.
Die Zeit verging und ich war auf vielen Hundeplätzen mit verschiedenen Trainingsmethoden, von denen ich immer etwas mehr Wissen mitnahm. Hiermit möchte ich mich auch bei meinen Trainern bedanken, die mich auf meinem Weg begleitet haben.
Meine Zwei wurden in dieser Zeit auch erfolgreich ausgestellt. Dadurch verfiel ich noch mehr dem Pudelvirus und auch eine Ausbildung zum Pudelfrisör machte.
Leider erkrankte unsere Piccolina und da wir lange nicht wussten, wie lange sie noch bei uns bleiben kann, zog 2006 Caissie (ein Zwergpudel) bei uns ein. Dieser kleine weiße Wirbelwind brachte sehr viel Leben in die Bude und stellte mich vor neue Herausforderungen. Caissie macht Agility.
2008 erfüllte sich unsere Familie einen weiteren Traum und es zog ein weiter apricot-farbener Kleinpudel ein: Julia. Wir holten sie aus der Schweiz zu uns. Wir hatten schon lange mit dem Gedanken gespielt, uns aus jener Zucht-Linie einen Hund zu holen.
Ich wurde 2007 vom Agility Virus befallen und ich begann mich mehr und mehr mit diesem Sport zu beschäftigen.
Von 2008-2011 besuchte ich mehrer Seminare im Bereich Agility, um mich Weiterzubilden (u.a. Trainer I+II von Herbert Köhler) und meine Hunde eine Flüssige und Gelenkschonende Führweise zu ermöglichen.
Leider verstarb meine Piccolina 2010 nach langer, schwerer Krankheit. Dafür zog in diesem Jahr (2011), Caissies Nichte Hanna bei uns ein. Der kleine Wirbelwind stellt momentan alles auf den Kopf.
Jeder Tag mit allen, ist für uns ein Geschenk, über das wir uns jeden Tag aufs Neue freuen.